Vor sieben Jahren erhielt Gerhard M. von seinem Neurologen die Diagnose Parkinson. Damals wusste er noch nicht, was dies für ihn selbst und sein Leben bedeutet. Er hatte nur einen Gedanken: Dies ist das Ende! Doch dank vielfältiger Informationen und der Hilfe seiner Angehörigen und Freunde hat er sein Leben heute wieder im Griff.
Die Informationen für Betroffene - aber auch Angehörige und Interessierte - auf dieser Seite sollen dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten besser auf die Krankheit einstellen können.
Die Parkinson-Krankheit zählt zu den Erkrankungen des Nervensystems. Zwar gibt es noch immer keine Heilungsmöglichkeit, aber es gibt heute wirksame Medikamente und Therapien gegen viele begleitende Beschwerden.
Welche Ursachen letztlich zu dieser Krankheit führen, ist noch ungeklärt. Andererseits sind heute die entscheidenden krankhaften Vorgänge bekannt, die bei Morbus Parkinson im Gehirn auftreten: In bestimmten Gebieten des Gehirns ist die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen gestört. Diese Informationsübermittlung erfolgt durch Botenstoffe wie das Dopamin. Bei der Parkinson-Krankheit ist der Botenstoff Dopamin im Gehirn stark verringert, andere Botenstoffe hingegen sind deutlich erhöht.
Das Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn samt gestörter Informationsübertragung hat Auswirkungen auf die Körperbewegungen: Sie können verlangsamt oder sogar sehr deutlich abgeschwächt sein. Auffälligstes äußeres Anzeichen ist ein Zittern, häufig an Händen und Füßen, das in körperlicher Entspannung auftritt und bei Bewegung wieder verschwindet. Dieses "Ruhezittern" können die Betroffenen trotz größter Willensanstrengung nicht unterdrücken.


